Top Eleven Fußballmanager im Test

Um einen Fußballmanager zu spielen, braucht es mittlerweile keinen PC oder eine Spielekonsole mehr. Mittlerweile gibt es viele Apps und Browsergames kostenlos, die am Spaßfaktor gemessen mit den großen Vertretern dieser Spielezunft mithalten können. Ein richtiger Durchstarter hierbei ist der Top Eleven Manager, der via Facebook oder als Android App gespielt werden kann. Das Spiel erfreut sich derzeit unter den Manager-Mini-Games wohl weltweit am meisten Beliebtheit.

Worum geht`s?

Im Grunde muss man sich, wie in den meisten anderen Managern, ein Team von der Pike auf aufbauen. Das heißt, man startet in der untersten Liga mit einen bunt zusammengewürfelten Haufen an Spielern. Durch Training, Spiele, Transfers und Jugendspieler versucht man kontinuierlich seine Mannschaft zu verbessern und in höhere Klassen zu führen. Dabei hat jede Klasse seine eigene Champions League und Pokal, so dass man, wenn man nicht vorzeitig in einem dieser Wettbewerbe ausscheidet, zwei Spiele am Tag hat. Die Matches sind dabei immer auf bestimmte Uhrzeiten angesetzt und man trifft hier fast ausschließlich auf Mannschaften anderer Gamer. Nur wenn eine Liga mit Teams unterbesetzt ist, kommt ein Bot zum Einsatz. Das grundlegende Element ist hier natürlich die Mannschaftsaufstellung, die Taktik und die Einstellung seiner Mannen. Auf diese Faktoren kann man auch während eines Spiels, das im Liveticker mitverfolgt werden kann, Einfluss nehmen. Dazu muss man als Manager natürlich noch die Infrastruktur, das Stadion, Jugendausbildung und Finanzen im Blick haben, um erfolgreich zu sein.

Was macht das Spiel besonders?

Das man gegen reale Gegner Spielt ist natürlich ein großer Anreiz. Das Spiel ist zudem übersichtlich und einfach strukturiert, man muss also kein echter Fußballfachmann sein, um hier mitzuhalten. Wer sich über Facebook einloggt, kann zudem Freunde einladen und gegen diese spielen, was ebenfalls zum Funfaktor beiträgt. Angeblich steigen die Chancen mit seinen Freunden in die selbe Liga zu kommen, wenn man sich über Facebook kennt. Mir ist das allerdings bisher verwehrt geblieben. Das Transfersystem ist ebenfalls sehr spannend. Hier werden Spieler regelrecht versteigert. Das Bedeutet, man versucht andere Gamer zu überbieten, wenn man einen bestimmten Spieler auf dem Transfermarkt haben will. Allerdings braucht man nicht nur Geld sondern auch Tokens (Spielsteine), die man durch TV-Verträge frei erhält, um überhaupt Angebote abgeben zu können.

Ligasystem:

Man muss versuchen jede Saison aufzusteigen. Dann bekommt man auch Zugang zu neuen Features, wie besseren Verträgen und besseren Spielern, da die Transferlisten immer nur für eine Ligastufe gelten. Dabei stiegen die ersten sieben von 14 Mannschaften auf und die ersten vier qualifizieren sich für die Champions League. Für den Pokal ist keine Qualifikation nötig. Absteigen kann man zwar nicht, doch ein Nichtaufstieg ist eigentlich als Misserfolg zu verstehen. Schließlich geht es darum, seine Mannschaft immer weiter zu verbessern.

Tokens:

Das Spiel ist als App im Google Play Store frei erhältlich. Man kann es im Browser über Facebook oder die Top Eleven Homepage ebenfalls kostenlos spielen. Die TV-Verträge, die man im Spiel abschließen kann, versorgen einen mit Tokens, die man für bestimmte Aktionen wie Transfergebote, Kauf von Konditions- oder Moralbooster, Beschleunigung des Stadionausbaus, Einzeltraining von Spielern etc., braucht. Außerdem kann man mit Tokens besondere Trikots und Vereinswappen kaufen, die aber keinen Einfluss auf die Leistungen der Mannschaft oder das Spiel im Allgemeinen haben. Da man allerdings nur ein bis maximal zwei Tokens pro Tag erhält, gehen diese natürlich schnell aus. Allein bei Transfers braucht man oft sehr viele, um einen Spieler zu verpflichten und alle andern Mitspieler auszustechen. Deshalb kann man Tokens natürlich auch für echtes Geld kaufen oder über Werbeangebote gewinnen. Das verhält sich so, wie in anderen Browsergames und Apps auch. Dabei sollte man bei Werbeangeboten, die mit Downloads verbunden sind aufpassen, weil hier nicht immer seriöse Anbieter am Start sind. Zudem gibt es sogenannte Scoutspieler, die natürlich besonders gut, aber auch teuer sind. Diese werden nicht versteigert sondern direkt für einen Geldbetrag und zusätzlich 50 Tokens verpflichtet. Wer also echtes Geld in das Spiel steckt, hat einen klaren Vorteil.

Fazit:

In Browsergames und Apps, bei denen Spieler auf andere Spieler treffen, die Geld investieren, geht es meist sehr unfair zu. Das hält sich allerdings bei Top Eleven in Grenzen. Tatsächlich kann man auch einen sehr viel stärkeren, mit Tokens hochgezüchteten Gegner schlagen. Dabei spielt natürlich die Taktik eine große Rolle. Es gibt Foren im Internet, die sich mit nichts anderem beschäftigen als der Aufstellung, Konteraufstellung und Mannschaftseinstellungen. Das wirkt dann etwa so, als würde man Schach spielen. Doch ganz so trocken ist es nicht. Natürlich ist die Taktik, mit Aufstellung und Einstellung (Defensiv, Offensiv, Härte, Passspiel, etc.) maßgeblich. Doch ich persönlich glaube, dass der Zufall auch eine große Rolle spielt. So verletzen sich Spieler ab und zu, erhalten rote Karten oder es passieren andere kuriose Dinge, wie eine miserable Chancenauswertung. So wie beim echten Fußball eben, wo der Favorit auch mal verliert.

Eine ganz andere Alternative für Fußballbegeisterte bieten live Sportwetten. Das Abschließen von Wetten kann den Spaß an den jeweiligen Spielen und Wettbewerben noch erhöhen. Weiter Informationen zu Fußball Wetten finden Sie hier.

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